eska unterstützt Projekt „Welcome Work“

Geflüchteten mit einer Ausbildungsstelle eine Perspektive geben? Für uns auch eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen.

eska unterstützt den Kooperationsvertrag „Welcome Work“, den die Interessengemeinschaft Industriepark Rhön (IGIR) im Rahmen des Forum „Arbeitswelt Osthessen“ mit Perspektiva geschlossen hat. Perspektiva hilft seit vielen Jahren Jugendlichen mit Sonderschul- oder schwachem Hauptschulabschluss, eine Stelle zu finden.

„Welcome Work“ will nun junge Flüchtlinge dabei unterstützen, möglichst schnell eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu finden. Eine Initiative, die für beide Seiten eine echte Perspektive bietet, und gleichzeitig helfen kann, offene Ausbildungsplätze wieder zu besetzen.

Stellenanzeigen reichen längst nicht mehr aus

Auf dem eingangs erwähnten Forum “Arbeitswelt Osthessen” berichtete Marie-Christine Nelles von den Erfahrungen, die eska mit von Perspektiva vermittelten Jugendlichen bislang gemacht hat. Ein junger Afghane und ein junger Albaner absolvieren seit August bzw. September 2016 bei uns eine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker.

Der Weg dahin war aufgrund vieler bürokratischer Hindernisse zwar nicht ganz einfach. Es hat sich in jedem Fall gelohnt, denn der viel beschriebene Fachkräftemangel ist für uns längst Realität. Im Landkreis Fulda spricht man bei einer Arbeitslosenquote von knapp drei Prozent von Vollbeschäftigung. Es wird immer schwerer, offene Positionen und Ausbildungsstellen überhaupt zu besetzen. Stellenanzeigen reichen nicht mehr aus.

Seit ein paar Jahren beschreiten wir daher auch andere Wege. So bieten wir beispielsweise Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten die Möglichkeit, Praktika und später eine Ausbildung bei eska zu machen – ebenfalls in Zusammenarbeit mit Perspektiva.

Wir können andere Unternehmer nur ermuntern, das auch für sich in Erwägung zu ziehen. Unsere Erfahrung ist bislang sehr positiv.